:: Dumeklemmer-Klassiker - 111 km, 950 Höhenmeter
Dies ist einer der RTFs, die wir bequem vom Basislager aus erreichen können, 18 km Anfahrt kann man gut zum Aufwärmen nutzen. Start ist Am Stadionring in Ratingen, wo auch die Frühjahrs-RTF der Ratinger los geht. Wer wissen will, wie der komische Name zu Stande kommt, der kann mal hier nachsehen.
:: Die Strecke
Auf den ersten Kilometern merkt man erstmal, dass man mitten in Ratingen losgefahren ist und da erst mal raus muss. Wer auf Schnitt fährt (wer tut das insgeheim nicht?!) sollte wegen des Verkehrs und der Ampeln den Tacho erst anstellen, wenn die A52 überquert und es Richtung Kalkum geht. Dort biegt man nämlich rechts nach Angermund ab und hat den Verkehr erstmal hinter sich gelassen. Über die Feldwege gehts von dort nach Duisburg-Rahm, ein ganz schlechtes Pflaster für den Mensch: Anno 2005 flog ihm hier eine Wespe unters Trikot und langte direkt hin, 2006 fuhr er hier platt und frickelte eine geschlagene Dreiviertelstunde mit diversen Schläuchen und Pumpen herum, bis er wieder einigermassen fahrbare 4-5 Bar im Reifen hatte - zu Hause stellte er dann fest, dass die abgebrochene Ventilverlängerung an seinen Cosmics schuld an dem Terror war...Ist aber eine andere Geschichte. Durch waldreiches Terrain gehts weiter Richtung Breitscheid und über Mintard runter zur Ruhr. Der folgt man durch Kettwig vorbei am Fabriksberg (siehe BZF Kutschenweg ) nach Essen-Werden. Hier ist die Streckenführung etwas ulkig, man fährt fast durch die Fussgängerzone, um dann am Baldeneysee zu landen. Etwas am Ufer entlang und schnell Richtung Hespertal abgebogen! Wie nicht anders zu erwarten folgt man dem bis zum bekannten Anstieg nach Velbert-Röbeck. Die Plackerei lohnt sich, denn über die Wilhelmshöhe gehts schneidig bergab nach Nierenhof, wo man ins Wodantal abbiegt und eine lange Steigung einsetzt. Allerdings biegt man von der Hauptstrasse bald rechts ab, um in einer wahren Berg-und Talfahrt mit einigen knackigen Steilstücken in Herzkamp zu landen. Und gleich gehts wieder hinab durch die Elfringhauser Schweiz, runter nach Langenberg. Es folgt ein längeres Flachstück entlang der Kuhlendahler Str. Richtung Velbert und der letzte lange Anstieg entlang der Schmalenhofer Str.. Der tut dann mittlerweile schon etwas weh. Dafür gehts dann runter nach Rohdenhaus und weiter nach Oberschwarzbach und Homberg. Über weitere Feldwege gehts ins Angertal nach Eggerscheidt und von dort schnurstracks zurück zum Start.
:: Streckenprofil

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:: Panthermeinung
Keine Frage, ist eigentlich Ehrensache, dass der heimatverbundene Rapa hier antritt. Mal von den ersten Kilometern und der originellen Strecke in Werden abgesehen ist es fast erstaunlich, dass man so eine verkehrsarme und anspruchsvolle Strecke in der Ecke zusammenkriegt. Bis zum Hespertal kann man schön einrollen, um dann in den Anstiegen zwischen Langenberg, Velbert und Wuppertal richtig hinzulangen. Danach kann man nochmal auf die Tube drücken, wobei aber im Finale auch immer nochmal kleine Stiche lauern. Zum Saisonende (Termin ist Anfang September) kann man es nochmal richtig krachen lassen!
:: GPS-Streckenkarte