:: 16-Talsperrentour Gevelsberg 150km 1800hm
Diese Tour ist der Klassiker gegen Ende der Saison, die einzige RTF, die der Mensch nun seit Beginn seiner Rennradzeit jedes Jahr gefahren ist, also echte Tradition. Zwar hats noch nicht zur vollen Marathondistanz gereicht, die 110er- und 150er-Strecke sind aber auch den Abstecher nach Gevelsberg wert! Übrigens: in weiten Teilen entspricht die Streckenführen der Adler-Tour, allerdings rückwärts gefahren! Erstaunlich, dass man dabei die Strecken aber kaum wieder erkennt. Ausrichter ist der Skiclub Gevelsberg.
:: Die Strecke
Los gehts natürlich in Gevelsberg, der Start in Frielinghausen ist ab Ausfahrt von der A46 bestens ausgeschildert. Die ersten Kilometer werden im jährlichen Wechsel unterschiedlich gefahren, allerdings lauert in Richtung Schwerte stehts ein erster happiger Anstieg, entweder kurz und steil oder etwas gezogener und dafür flacher. Richtung Königsfeld und Hillringhausen ist die Strecke über weitere Hügel aber dann immer gleich, steil hinab gehts dann nach Beyenburg. Gleich danach kommt die nächste Kletterpassage in Richtung Herbringhausen und Olper Höhe, dort lauert vor der ersten Kontrolle auch der steilste Abschnitt der ganzen Tour! Vorbei an der Herbringhauser Talsperre gehts dann über Hackenberg zur Wuppertalsperre, wo sich die Strecke erstmals teilt. Es geht weiter nach Engelsburg und über Dörpermühle nach Hückeswagen. Logischerweise gehts über Mickenhagen zur Bevertalsperre, die auf der Staumauer überquert wird. Über Huch, Fürweg und Neye gehts dann nach Wipperfürth, wo dann um Niedergaul/Dohrgaul die nächste Kontrolle wartet. Kurz dahinter erfolgt die nächste Streckenteilung. Wir folgen der 150er-Route auf der L302 nach Frielingsdorf, wo man auf die L97 Richtung Himmerkusen einschwenkt. Die zieht sich eine ganze Weile bis nach Marienheide. Von dort gehts zur Lingesee-Talsperre und dann hinauf nach Höfel und Holzwipper. Ab Dannenberg und um die Aggertalsperre wirds dann landschaftlich besonders reizvoll, auf den einsamen gewunden Strassen im Wald kommt man sich vor wie in den Pyrenäen. Bald ist dann Meinerzhagen erreicht von wo es über ein weiteres Steilstück nach Kierspe zur nächsten Kontrolle geht. Vorbei an der Kerspetalsperre gehts auf malerischen Wegen Richtung Anschlag und von dort nach Büchenbaum, Buschsiepen und Hahnenberg, vorbei an der Motocross-Strecke. Hinter Radevormwald gehts von Leye hinab zur Ennepetalsperre, wo die letzte Kontrolle wartet. Über Filde und Wönkhausen gehts auf die B483, die mit schnellem Tempo zur L700 nach Kaltenkrichen führt. Der Schlussspurt führt dann über Grimmelsberg zurück nach Gevelsberg.
:: Streckenkarte

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:: Streckenprofil

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:: Panthermeinung
Tolle Strecke, hat aber einen Nachteil: irgendwie ists da immer feucht! 2003 gings ja noch, auch wenn der Mensch sich auf dem Weg nach Meinerzhagen schön hingelegt hat. 2004 goss es aber aus Eimern, und zwar ununterbrochen, da sorgte nur die Tradition dafür, dass er gefahren ist und zwar mit Schutzblechen! War auch wenig los auf der Strecke, hat auch auf die 110er abgekürzt, die von Dohrgaul und Agathaberg direkt nach Kierspe führt, da sah man kilometerlang keinen Menschen...erst an der Ennepetalsperre kam die Sonne durch und das weckte gleich Lebensgeister. Aber die verkehrs-und ampelarme Strecke ist ein Genuss.