| :: Sturz und Attacken |
| Es geht in einer Linkskurve hinauf auf den Deich und da erwischt es unseren Vordermann, er kollidiert mit einem überholten Fahrer, kommt ins trudeln und schmiert nach rechts weg - wir gehen in die Eisen, kommen gerade so dran vorbei und hören es hinter uns nur noch scheppern! Mann, ich sah eines meiner Pantherleben schon unter einem Haufen Rennrad-Schrott zu Ende gehen!
Chute, Chute! Un terrible chute! Und im Tumult geht auch die schnelle Gruppe verloren, um so blöder, weil die Gruppen hier nur so um die 37-38 km/h fahren und von hinten nichts nachkommt. Tja, da muss das Menschlein selber in den Wind, zur nächsten Gruppen springen, dort wieder etwas mitrollen, wieder in den Wind und nach vorne ballern, sonst wirds nix aus dem 40er-Schnitt. |

Ui, der Mensch kämpft noch.... |
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Das kostet Körner! Überraschenderweise steckt De-Rosa-Jan in einer der Gruppen, der muss am Start schon wild losgeballert sein und Vorsprung rausgefahren haben. Als er den Mensch vorbei ziehen sieht, geht er jedenfalls mit und die beiden schaffen in solidem Paarzeitfahren den Anschluss an eine Gruppe weiter vorne, mit der es bis nach Harburg geht (Kilometer 80, Zeit: 1 Stunde 57 Minuten). |
| :: In the Dutch mountains |
| Auch hier gibts natürlich keine Pause und die bestehenden Gruppen fallen an den an sich harmlosen Anstiegen auseinander, vor allem die einheimischen Radler sind Anstiege nicht so richtig gewöhnt, während wir Bergisch-Land-Erprobten nochmal Dampf machen können, naja, jedenfalls brechen wir nicht so ein wie im letzten Jahr! Auf dem Weg zur Köhlbrandbrücke (Kilometer 100, Zeit: 2 Stunden 29 Minuten ) formieren sich zwar neue Grupettos und das Tempo bleibt akzeptabel, aber danach geht im Freihafen wieder das Spiel wie am Deich los...
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| :: Die letzten Kilometer |
| Allmählich gehen ihm die Beine weg, warum hat der auch nie was gegessen? Wenigstens hat er sich das Wasser besser eingeteilt. Aber die letzte eigentlich lachhafte Steigung im Hamburger Zentrum tut weh und das Tempo sackt ab... erst Richtung Teufelslappen und Ziel gehts nochmal voran und die Uhr bleibt bei 2:53,45 stehen. Und bei einer offiziellen Streckenlänge von 114,4 km heisst das eben doch nur: 39,504 km/h...
Der letzte Anstieg wars... aber der Mensch war trotzdem ganz zufrieden, sein eigener Tacho spuckte nämlich 115,82 km aus und da hat er sich schnell ausgerechnet, dass das genau 40 km/h ergibt... als ob das so wichtig wäre. Komisch, die Menschen.
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| :: Streckenprofil |

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| :: Ergebnisse |
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Und wie haben alle beim zweiten Mal abgeschnitten?
| Gesamtplatz 115km | Name | Zeit |
Alterswertung | Schnitt |
58.(420) | Menschin | 3:08.02,7 | 115Fsen1 38. | 36,501 |
602.(6356) | Mensch | 2:53.45,2 | 115Msen1 322. | 39,504 |
730.(6356) | Jan | 2:55.21.4 | 115Msen1 388. | 39,143 |
| Gesamtplatz 170km | Name | Zeit |
Alterswertung | Schnitt |
534.(1825) | Peterchen | 4:26.07,9 | 170Msen1 269. | 38,011 |
945.(1825) | Jürgen | 4:39.45,6 | 170Msen1 463. | 36,159 |
Mecker ja gerne herum, aber eigentlich waren sie alle gar nicht so schlecht. Die Menschin ist wieder genau so weit vorne gelandet, hat sogar noch ein paar Plätze rausgefahren. Auch die beiden anderen 115er haben mächtig zugelegt, ihre Zeiten deutlich verbessert und sind ins oberste Zehntel des Feldes vorgerückt. Peterchen ist gleich auf die volle Distanz gewechselt und ist selbst da noch deutlich schneller gefahren als zuvor auf der kurzen Strecke. Nee, da kann ich gar nicht nörgeln, haben wohl alle gut trainiert.
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:: Panthermeinung |
| War wieder ein tolles Erlebnis, guter Sport, kein Unfall, Panther, Menschen und Material sind heil geblieben, andere hatten weniger Glück - erinnere mich an eine Mumie auf der Mönckebergstr., war an beiden Armen und am Knie dick bandagiert, auch im Gesicht vom Kampf mit dem Asphalt gezeichnet und schob das demolierte Rad durch die Gegend. Tja, mal sehen, ob wir nächstes Mal wieder antreten oder eine neue Herausforderung suchen, immerhin lockt eine noch bessere Startaufstellung!
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| ---> Und die Profis im Weltcup-Rennen? |
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